Bundesstaat im äußersten Nordwesten Brasiliens und im Südwesten des Amazonasbeckens. Ca. 700.000 Einwohner. Fläche ca. 165.000 km² 4,5 Einwohner/ km²; Bruttoregionalprodukt: 11.400 Rs/Person; Hauptstadt: Rio Branco.

[osm_map_v3 map_center=”-8.593,-67.741″ zoom=”5″ width=”100%” height=”360″ post_markers=”1″ setup_map_name=”map_vlsqr”]

Der Bundesstaat Acre ist der nordwestlichste der Bundesstaaten Brasiliens. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Acre offiziell zu Bolivien, obwohl seit dem 19. Jahrhundert ein Großteil der Bevölkerung aus brasilianischen Kautschukpflanzern bestand. 1903 kam Acre dann offiziell zu Brasilien, zunächst als eigenständiges Territorium, seit 1920 als Bundesstaat.

Bodenstrukturen, sogenannte Geoglyphen, belegen, dass die Region Acre seit mindestens 2000 Jahren bewohnt ist. Auch heute noch leben dort zahlreiche indigene Völker, z.B. Ashaninka, Manchineri, Yaminawa


Kommentare

Acre — 1 Kommentar

  1. In Speyer gibt es am Domhof ein Kloster. In den Sechzigern kam der Bruder einer Nonne, der in Gegenbach lebte (Kinzigtal) in unsere Firma Lösch KG Offenburg und brachte eine Zeichnung von einer weitläufigen Plantage mit. Er klagte, dass es dort immer wieder zu Blitzeinschlägen, mit entsprechenden Schäden kommen würde und bat mich ihm einen Plan für den Bau einer Blitzschutzanlage auszuarbeiten. Ich schaute mir das Teil an und stellte einige Fragen, bezüglich der handwerklichen Fä-higkeiten der männlichen Bevölkerung. Wie sich herausstellte, war die Anlage vom Kloster Speyer ins Leben gerufen und am Amazonas im Nordwesten von Brasilien aufgebaut und finan-ziert worden. Ich erstellte einen Plan mit entsprechenden Anweisungen für den Aufbau und die Materialbeschaffung, nach der diese Blitzschutz-Anlage gebaut werden sollte. Ein Jahr später besuchte uns die kleine Ordensfrau, sie war gera-de im Mutterhaus in Speyer und machte dort alle fünf Jahre ihre Exerzitien. Sie brachte uns eine Menge Bilder und Ge-schenke aus dem Busch mit. Kleine Pelze, Bastelarbeiten und einheimische handwerkliche Kunstgegenstände. Sie berichte-te, dass die Blitzschutzanlage gerade noch rechtzeitig vor der Regenzeit fertig geworden war. Es hatte mehrfach in das Windrad eingeschlagen, mit dem man dort etwas Strom er-zeugte. Aber nicht, wie sie sagte, um nachts Licht zu haben, sondern um Papier und andere empfindliche Dinge wie Uhren, Bücher usw. trocken zu halten. Die Luftfeuchtigkeit beträgt dort im Urwald 90% und alles was unsere ach so gescheite Zivilisation hervorgebracht hat, vergammelt in kürzester Zeit, wenn man es nicht in Trockenkammern legt. Und diese Trockner werden dort mit 15 Watt Glühbirnen betrieben. Mit guten Wünschen und hunderten von Glühbirnen reiste die liebe kleine Alte dann wieder nach Brasilien ab. Sie erzählte uns, dass sie bis “nachhause” ca, vier Wochen unterwegs sein würde. Ihre Reise ging damals in den sechziger Jahren mit dem Schiff nach Macapa, von dort den Amazonas aufwärts über Manaos und von dort nach Acre wo sich die Farm befand. Ich glaube sie sagte in Cruzeiro do Sul. Wir haben sie nie wiedergesehen.
    Apropos, der Amazonas floss vor Jahrtausenden in der Urge-schichte unserer Erde in dem Urkontinent Pangaea, schon mal durch Afrika. https://de.wikipedia.org/wiki/Pangaea
    Können sie mit dieser Geschichte etwas anfangen?
    Gruß würde mich freuen von Ihnen zu hören.
    Horst Reiner Menzel Autor, Lyrik- und Aphoristiker

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

HTML tags allowed in your comment: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>